Neues Ölfeld

Seinen größten Ölfund seit  über 30 Jahren vermeldete jetzt Mexiko-Stadt. Auf dem 34 Quadratkilometer großen Quesqui-Feld im Golfküstenstaat Tabasco befinden sich Reserven, die 500 Millionen Barrel Rohöl entsprechen. Das erste Loch in Quesqui wurde im Juni gebohrt, inzwischen werden daraus 4500 Barrel (ein Barrel sind rund 159 Liter) pro Tag gefördert. Das Feld soll elf Bohrlöcher haben und 2020 eine Produktion von 69.000 Barrel täglich und im Jahr darauf 110.000 Barrel Öl ermöglichen. Mexiko ist nach Brasilien der zweitgrößte Ölproduzent in Lateinamerika und der siebtgrößte der Welt. Allerdings befindet sich die Branche seit Jahren im Niedergang, der Anteil der Ölwirtschaft am mexikanischen Bruttoinlandsprodukt ist seit 2005 deutlich gesunken. Aktuell fördert das Land im Durchschnitt knapp zwei Millionen Barrel täglich.

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