Goldschatz im Dunstabzug
Ein kurioser Fund in einer Heidelberger Wohnung sorgt für Aufsehen: Bei Sanierungsarbeiten stieß ein Handwerker im Abluftkanal der Küche auf einen versteckten Schatz. Zwei Goldbarren von jeweils einem Kilogramm und diverse Münzen lagerten dort jahrelang unbemerkt. Der Gesamtwert der Edelmetalle wird auf rund 135.000 Euro geschätzt.
Vom Versteck in die Vergessenheit
Die Polizei konnte den Eigentümer mittlerweile ermitteln. Es handelt sich um einen 90-jährigen Mann, der heute in einem Pflegeheim lebt. Er hatte das Gold vor Jahren als Sicherheit deponiert und schlichtweg vergessen. Da der Senior selbst nicht mehr befragt werden kann, wird das Gold nun seiner gesetzlichen Betreuerin übergeben. „Das Gold gehört ihm und er bekommt es auch wieder“, bestätigte ein Polizeisprecher.
Ehrlicher Finder und offene Rechtsfragen
Der Finder hatte die Barren und Münzen pflichtbewusst abgegeben. Ob ihm nun ein Finderlohn zusteht, ist jedoch noch unklar und muss juristisch geprüft werden, da es sich um ein Versteck innerhalb einer Wohnung handelt. Für Gold-Anleger ist der Fall eine wertvolle Lektion: Gold ist eine zeitlose Wertanlage, doch eine gute Dokumentation der Verstecke für Angehörige oder Betreuer ist unerlässlich.





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