Goldfund im Billig-Tresor

Ein Mann aus dem Landkreis Traunstein hat bei einem privaten Kauf echtes Glück bewiesen. Für gerade einmal 15 Euro erwarb er über ein Online-Portal einen gebrauchten Tresor. Beim Einbau im Keller entdeckte er ein verstecktes Geheimfach. Darin lag ein Goldbarren mit einem Gewicht von 250 Gramm. Der aktuelle Wert liegt bei etwa 33.000 Euro.

Vergessenes Erbstück im Wert von 33.000 Euro

Die Polizei ermittelte schnell die Herkunft des Goldes. Ein Enkel hatte den Safe im Auftrag seines 92-jährigen Großvaters verkauft. Dieser hatte den Barren offenbar vor langer Zeit versteckt und dann schlichtweg vergessen. Beinahe wäre der wertvolle Inhalt verloren gegangen: Da sich zunächst kein Käufer fand, wollte die Familie den Tresor eigentlich schon wegwerfen.

Ehrlicher Finder verzichtet auf das Gold

Rechtlich gesehen gehört das Gold weiterhin dem ursprünglichen Besitzer. Ein Kaufvertrag für einen Tresor schließt nicht automatisch alle darin versteckten Gegenstände ein. Der Finder reagierte vorbildlich und verständigte sofort die Polizei. Er gab an, sich an dem Gold nicht erfreuen zu können, wenn er es behalten würde.

Rückgabe gegen Finderlohn

Der Goldschatz kehrt nun zum 92-jährigen Vorbesitzer zurück. Die Polizei schloss den Fall ab, da keine Straftat vorlag. Käufer und Verkäufer müssen sich nun privat über die Übergabe einigen. Der ehrliche Finder soll für seine Aufmerksamkeit und Aufrichtigkeit einen Finderlohn erhalten.

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