Augen auf bei Fehlprägungen

Es kann sich lohnen, jede Ein- oder Zwei-Euro-Münze genau anzusehen. Denn Fehlprägungen können viel Geld bringen. Solche seltenen Stücke tauchen immer wieder auf und werden auf Online-Marktplätzen zum Kauf angeboten. 100.000 Euro will etwa ein Anbieter Ende 2019 für eine griechische Zwei-Euro-Münze aus dem Jahr 2002 haben, die „blättrige Erhöhungen“ aufweist. Ein anderer preist im Internet die Fehlprägung einer österreichischen Ein-Euro-Münze als „einmalige Rarität“ an und bietet sie für 80.000 Euro an. Experten raten jedoch davon ab, vermeintliche Fehlprägungen auf Online-Marktplätzen zu kaufen. Denn normalerweise werden Fehlprägungen nach der Produktion aussortiert und vernichtet. Einige geraten dennoch irgendwie in Umlauf und lassen dann Sammlerherzen höher schlagen. Etwa Ein- oder Zwei-Euro-Münzen, die nicht aus zwei Materialien, sondern nur aus einem Material bestehen. Sammler begeistern sich auch für sogenannte Spiegelei-Münzen. Generell gilt: Die Fehlprägung muss so augenfällig wie möglich sein, wenn der Besitzer der Münze sie gewinnbringend verkaufen will. Eine Fehlprägung, die nur der Fachmann sieht, bringt dagegen in aller Regel nichts.

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