Kurioser Schmuggelversuch
Zöllner am Flughafen Köln/Bonn erleben einiges, doch dieser Fund war selbst für die erfahrenen Beamten ungewöhnlich: Am Abend des 1. Juli 2026 ging ihnen ein 42-jähriger Reiserückkehrer aus dem Irak ins Netz, der versuchte, Goldschmuck im Wert von rund 20.000 Euro am Zoll vorbeizuschleusen. Der Mann hatte acht massive Goldarmreife und ein Paar Ohrringe mit einem Gesamtgewicht von über 200 Gramm ausgerechnet in Babywindeln in seinem Gepäck versteckt. Er nutzte dreist den grünen Ausgang für abgabefreie Waren, als die Beamten ihn zur Kontrolle herauswinkten.
Schmuck beschlagnahmt und Strafverfahren eingeleitet
Da die Freigrenze für Flugreisende aus Nicht-EU-Staaten bei lediglich 430 Euro liegt, hätte das Edelmetall ordnungsgemäß angemeldet werden müssen. Gegen den Reisenden aus dem nordrhein-westfälischen Kreis Kleve wurde noch vor Ort ein Steuerstrafverfahren eingeleitet. Weil der nach eigenen Angaben arbeitslose Mann die sofort fälligen Einfuhrabgaben in Höhe von über 4.300 Euro nicht begleichen konnte, stellte der Zoll den Goldschmuck sicher. Neben den Steuern kommt auf den glücklosen Schmuggler nun auch noch eine saftige Geldstrafe zu.





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