Goldfund in Sachsen
Ein kurioser Goldfund aus Sachsen findet ein legales Ende. Ein Mitarbeiter eines Abwasserbetriebes hatte beim Rasenmähen zehn eingeschweißte Goldbarren zu je einer Unze im Gras entdeckt. Da die gesetzliche Sechsmonatsfrist nun verstrichen ist, ohne dass ein rechtmäßiger Eigentümer ermittelt werden konnte, geht das Edelmetall im Gesamtwert von rund 40.000 Euro dauerhaft in das Eigentum der Gemeinde Bannewitz über. Zuvor hatte die Polizei geprüft, ob die rund 311 Gramm Gold aus einer Straftat stammen; dies konnte jedoch ausgeschlossen werden. Auch über ein Dutzend Hinweise aus der Bevölkerung führten zu keinem Ergebnis, da niemand die passenden Seriennummern der Barren nachweisen konnte. Laut Pressemeldungen steht der Verwendungszweck für den unerwarteten Geldsegen bereits fest: Der Erlös aus dem Verkauf des Schatzes soll vollständig den lokalen Vereinen der Gemeinde zugutekommen.





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