Gold im Sand
Ein spektakulärer Zufallsfund in einer Kiesgrube schrieb 1954 archäologische Geschichte: Das Fürstinnengrab von Reinheim enthüllte eine der reichsten keltischen Bestattungen Europas. Die um 380 v. Chr. im Bliestal verborgenen Grabbeigaben – allen voran erlesener Goldschmuck, feinst verarbeiteter Bernstein und ein kunstvoller Bronzekrug – zeugen von herausragender Handwerkskunst und dem enormen Einfluss einer mysteriösen Frau. Die Sonderausstellung Gold im Sand widmet sich im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim (Maison Jean Schaub, Robert-Schuman-Straße 2, 66453 Gersheim-Reinheim) der Spurensuche rund um diesen Keltenschatz und läuft noch bis zum 31. Oktober 2026.





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