Millionen-Schmuggel
Die italienische Finanzpolizei hat einer kriminellen Bande das Handwerk gelegt, die im großen Stil Gold zwischen Venetien und Österreich geschmuggelt hat. Zwei Italiener wurden wegen grenzüberschreitender Geldwäsche verhaftet, während die Ermittler Schätze im Gesamtwert von 1,3 Millionen Euro sicherstellten – darunter sechs Kilo Gold, Immobilien, Autos und über eine Million Euro in bar. Aufgeflogen ist der ganze Deal durch eine banale Verkehrskontrolle: Die Polizei stoppte einen Mann mit satten 660.000 Euro Scheinen im Auto und kam so dem gewinnbringenden Alpengold-Netzwerk auf die Spur.
Anonymes Feingold an der Mautstelle: Jede Woche Kilos getauscht
Die Masche war extrem professionell durchdacht: Wöchentlich wurden zwischen drei und fünf Kilo reinstes 24-Karat-Gold an Autobahn-Mautstellen nahe der Grenze oder direkt in Österreich gegen bargeldlose Bündel getauscht. Um den Ursprung komplett zu verschleiern, trugen die Barren weder Stempel, Gießereimarken noch Rechnungen – einzig der Reinheitsstempel „999“ war eingraviert, um den Wert beim Wiedereinschmelzen zu garantieren. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt für die Beschuldigten die Unschuldsvermutung, doch der Fall zeigt einmal mehr, wie heiß begehrt anonymes Edelmetall im Schattenreich bleibt.





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