Verdächtiger nach Millionen-Coup ermittelt

Großer Ermittlungserfolg nach einem spektakulären Überfall im Münchner Nobelviertel: Rund anderthalb Jahre nach dem bewaffneten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft im Dezember 2024 hat die Polizei einen ersten Tatverdächtigen im Visier. Damals hatten zwei maskierte Männer Kunden und Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht, Schmuck im Wert von mehreren Hunderttausend Euro erbeutet und waren anschließend dreist auf E-Scootern geflüchtet. Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen und wurde sogar in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ ausgestrahlt.

Europäischer Haftbefehl: Spur führt nach Bulgarien

Wie die Ermittler nun bekannt gaben, befindet sich der dringend Tatverdächtige derzeit wegen eines anderen Delikts in Sofia (Bulgarien) in Haft. Das Amtsgericht München hat bereits einen Europäischen Haftbefehl erlassen, damit der Mann nach seiner Entlassung in Bulgarien direkt nach Deutschland überstellt werden kann. Nach dem zweiten Komplizen und dem Verbleib der wertvollen Beute wird derweil im In- und Ausland weiter unter Hochdruck gefahndet.

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