Ringe im Einmachglas entdeckt
Ein vergrabenes Einmachglas voller Gold sorgt in Unterfranken für rauchende Köpfe bei den Ermittlern. Ende Mai entdeckten Kinder bei einem Familienausflug in einem Waldstück nahe Johannesberg (Landkreis Aschaffenburg) das im Waldboden vergrabene Glas. Der sensationelle Inhalt: Mehr als 60 goldene Ringe sowie diverse Arm- und Halsketten. Obwohl die Kriminalpolizei inzwischen rund 30 Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen ist, bleibt die genaue Herkunft des Schatzes auch Wochen nach dem Fund ein absolutes Mysterium.
Führt die Spur zu den Freimaurern?
Bei der Suche nach Antworten ermitteln die Beamten in alle Richtungen – und prüfen dabei auch eine außergewöhnliche Spur. Da einige der Schmuckstücke Symbole aufweisen, die auf den Bund der Freimaurer hindeuten könnten, haben die Ermittler bereits Kontakt zu der Vereinigung aufgenommen. Auch alte Gravuren mit Hochzeitsdaten geben Rätsel auf: Viele stammen aus weit zurückliegenden Jahrzehnten, während das Glas selbst vermutlich in den 1980er- oder 1990er-Jahren vergraben wurde.
Ob es sich um vergrabenes Diebesgut, alten Familienschmuck oder gar um Stücke aus Friedhofs- und Krankenhausdiebstählen handelt, ist völlig unklar. Die Polizei hat Fotos der Fundstücke online gestellt und hofft nun auf den entscheidenden Tipp aus der Bevölkerung, um die goldenen Puzzleteile endlich zusammenzusetzen.





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