Jagd auf Goldschatz

Die Suche nach dem 2022 aus dem oberbayerischen Manching gestohlenen keltischen Goldschatz läuft auf Hochtouren. Ein internationales Großaufgebot von rund 60 Einsatzkräften durchsucht das Wohnanwesen des mutmaßlichen Haupttäters und seiner Lebensgefährtin in Plate (Mecklenburg-Vorpommern). Die Ermittler vermuten, dass die restliche Beute – rund drei Kilogramm Gold, bestehend aus 411 antiken Goldmünzen und einem Goldgusskuchen – auf dem Grundstück versteckt ist. Da der im vergangenen Jahr zu elf Jahren Haft verurteilte Hauptbeschuldigte schweigt, führt die Polizei eine aufwendige Suche nach der Nadel im Heuhaufen durch.

Hightech und internationale Spürhunde im Einsatz

Um die versteckten Hohlräume des historischen Schatzes im Gesamtwert von 1,5 Millionen Euro aufzuspüren, setzen die Behörden auf modernste Technik und weltweite Expertise. Das Einfamilienhaus wird anhand originaler Baupläne überprüft, während Wände und die Bodenplatte mit Röntgen- und Radartechnik gescannt werden. Unterstützt wird die Aktion von einer internationalen Taskforce der OSZE, zu der Forensiker aus Großbritannien, US-Zollfahnder und vier spezialisierte Goldspürhunde aus Ungarn gehören.

Lebensgefährtin unter Geldwäscheverdacht

Neben dem weiterhin inhaftierten Haupttäter steht nun auch seine Lebensgefährtin im Fokus der Ermittlungen. Ihr wird vorgeworfen, Hilfe beim geplanten Weiterverkauf des gestohlenen Edelmetalls angeboten zu haben. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Geldwäsche ermittelt, während die großangelegte Durchsuchung auf dem Anwesen bislang noch zu keinem Fund geführt hat.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar