Schmuggelfund

Ein richtiger Riecher im Rahmen der Ausbildung führte am Flughafen Weeze zu einem vollen Erfolg für den Zoll: Bei einer Kontrolle des Hauptzollamts Duisburg stoppte eine Nachwuchskraft zwei aus Marokko einreisende Frauen, die versuchten, den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren zu nutzen. Die Röntgenkontrolle des Gepäcks enthüllte rasch verdächtige Schmuckschatullen samt passender Kaufbelege. Der eigentliche Goldschmuck – darunter wertvolle Armbänder und Ringe im Gesamtwert von rund 20.000 Euro – wurde jedoch nicht im Koffer transportiert, sondern direkt am Körper getragen. Da die gesetzliche Freimenge für Flugreisende von 430 Euro massiv überschritten war, vereitelte die Beamtin durch ihren Zugriff einen Steuerschaden von über 4.000 Euro. Der Schmuggelfund wurde umgehend als Beweismittel sichergestellt und gegen das Mutter-Tochter-Duo ein Steuerstrafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung eingeleitet.

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