Sensationsfund aus Niedersachsen: Das Geheimnis des Bronzezeit-Goldes
Ein spektakulärer Schatzfund aus Norddeutschland sorgt aktuell in der Fachwelt für große Begeisterung. 15 Jahre nach der Entdeckung des „Goldhortes von Gessel“ startet jetzt ein dreijähriges, umfassendes Forschungsprojekt unter Beteiligung der Universität Göttingen, um die verbliebenen Geheimnisse des Edelmetalls zu lüften.
1,7 Kilogramm pure Geschichte
Der Fund aus dem Jahr 2011 gilt als einer der größten jemals entdeckten mitteleuropäischen Goldhorte aus der Bronzezeit. Ein Grabungstechniker hatte die edlen Stücke damals bei archäologischen Arbeiten an einer Erdgastraße nahe Syke aufgespürt. Der Schatz besteht aus stolzen 117 Einzelteilen, darunter dicht liegende und teilweise miteinander verbundene Spiralringe, die zusammen 1,7 Kilogramm auf die Waage bringen. Wissenschaftliche Untersuchungen datieren die Fundstücke auf die Zeit um 1300 v. Chr. Wer die goldenen Originale selbst aus nächster Nähe bewundern möchte, kann die prächtigen Exponate im Landesmuseum Hannover sowie im Kreismuseum Syke besichtigen.




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