Rückkehr eines Nationalschatzes
Nach einem spektakulären Kunstraub im niederländischen Assen Anfang 2025 ist der rund 2500 Jahre alte Goldhelm von Cotofenesti zurück in Rumänien. Die Täter hatten im Januar vergangenen Jahres die Tür eines kulturhistorischen Museums gesprengt und wertvolle Leihgaben aus der Sonderausstellung „Dakien – das Reich aus Gold und Silber“ mit Vorschlaghämmern aus den Vitrinen geraubt. Der Helm, der um 450 vor Christus entstand, gilt als einer der bedeutendsten Nationalschätze der dakischen Kultur. Trotz anfänglicher Befürchtungen, das Gold könnte aufgrund der schweren Verkäuflichkeit eingeschmolzen werden, tauchten die Artefakte im April überraschend wieder auf.
Juristische Aufarbeitung und aktuelle Sicherheitslage
Der wertvolle Helm weist leichte Beschädigungen auf, wird jedoch als restaurierbar eingestuft. Von den drei ebenfalls entwendeten Goldarmreifen fehlt hingegen bis heute jede Spur von einem der Objekte. Die Rückgabe des Helms und zweier Armreifen wurde durch eine Vereinbarung zwischen der Staatsanwaltschaft und zwei geständigen Tätern ermöglicht, für die nun Haftstrafen von 44 Monaten gefordert werden. Ein dritter, nicht kooperierender Beteiligter sieht sich einer geforderten Freiheitsstrafe von 66 Monaten gegenüber. In Bukarest werden die zurückgekehrten Schätze nun unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen und bewaffneter Bewachung im Nationalen Historischen Museum ausgestellt.





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