Dreister Diebstahl
Unglaubliche Szenen in der türkischen Provinz Kocaeli: Was normalerweise der sicherste Ort für Beweismittel sein sollte, wurde zum Schauplatz eines kriminellen Coups aus den eigenen Reihen. Ein Mitarbeiter des dortigen Gerichts steht im Verdacht, über Monate hinweg Goldbestände und Bargeld aus der amtlichen Verwahrung gestohlen zu haben.
Das Verschwinden fiel erst bei der Inventur auf
Der Fall kam ins Rollen, als der besagte Mitarbeiter unentschuldigt seinem Arbeitsplatz fernblieb. Sein Fehlen löste eine außerordentliche Bestandsaufnahme in der Asservatenkammer aus – mit erschreckendem Ergebnis. Die Ermittler stellten fest, dass die Siegel der Beweismittel-Tüten manipuliert worden waren.
Besonders dreist: Der Diebstahl war kein einmaliger Griff in die Kasse, sondern zog sich laut Ermittlungsakte über einen Zeitraum von 3,5 bis 4 Monaten hin.
Die Beuteliste: Gold im Wert von zehntausenden Euro
Die detaillierte Zählung der fehlenden Bestände liest sich wie die Inventarliste eines Juweliers. Insgesamt fehlen fast zwei Kilogramm Gold in verschiedenen Reinheitsgraden sowie Bargeld.
Konsequenzen für den Verdächtigen
Lange konnte sich der Mitarbeiter nicht verstecken. Er wurde kurz nach Entdeckung der Tat festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft. Während die Justiz in Kocaeli nun ihre Sicherheitsvorkehrungen überdenken muss, stellt sich die Frage, wie die Manipulationen über Monate hinweg unentdeckt bleiben konnten.





Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!